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02. Mai 2009

Von: Hendrik Nietsch Z!

127. Stiftungsfest

Eine harte Vorbereitung bedarf einem Stiftungsfest, das wurde mir als erstes bewusst, schon einige Wochen vor dem Selbigen.

Es konnte aber am Donnerstag gut präpariert losgehen mit dem Begrüßungsabend. Wir durften viele Gäste, Damen und Bundesbrüder begrüßen.

Nachdem der X den Abend eröffnet hatte, erfreuten sich die Anwesenden über einen kleinen Snack, den die Fuxia vorbereitet hatte. So konnte der Abend anfangen und bei guten Gesprächen verschwand die Zeit aus den Köpfen einiger Bundesbrüder. Bis spät in die Nacht wurde unser Tresen besetzt von jung und alt.

Als am Freitagmorgen das Aufräumen schnell erledigt war, bot sich die wunderbare Möglichkeit, sich auf die Terrasse zu setzen und den Sonnenschein bei einem gekühlten Weizenbier zu genießen.

Ehe am Abend der Kommers begann, fanden sich sehr viele Besucher bei uns in der Franzstraße ein, die teilhaben wollten bei diesem wichtigen und feierlichen Abschnitt des Stiftungsfestes.

Prall gefüllt war unser Kneipsaal, sodass ca. 70 Besucher dem hohen X, Sascha Hartmann, bei seiner Rede lauschten.

Viele Worte wurden gesagt, von Bundesbrüdern, Verbandsbrüdern und Waffenbrüdern, die sich allesamt bei uns eingefunden hatten und Lob und Dank aussprachen für einen tollen Abend.

Als nach Beendigung des Kommerses, zahlreiche von unseren Damen erschienen, wurde fröhlich erzählt, getrunken und mal wieder gesungen.

Unsere lieber alter Herr Detampel – oder auch „Fetzer“ – seines Zeichens begnadeter Gitarrist spielte und sang mit uns bis in den Morgengrauen.

Nach den vielen Conventen am Samstagmittag, konnte es nun abends losgehen mit dem Stiftungsfestball.

An dieser Stelle noch mal ein großes Lob an die Organisatoren Martin Bembenek (AHV) und Benjamin Lemppenau (xx). In guter Zusammenarbeit haben die beiden uns einen tollen Abend bereitet in der tollen Lokalität der Gesellschaft Harmonie.

Dass die beiden nicht noch selbst gekocht und die Weine gereicht haben, wäre zu viel des Guten gewesen, aber sicher wäre dann dieser Abend vollkommen sorglos abgelaufen.

Die Tanzfläche erfreute sich stets großer Beliebtheit, gerade nachdem unser Fux Markus Kreuz mit seiner Damenrede die Gemüter amüsiert und die Beine gelockert hat.

Aufgrund ungeklärter Ursachen kam es in der Küche oft zu Bränden, die aber durch erfahrene Löschzüge im Keim erstickt werden konnten. Zum Glück...

Die Folgen des Abends wurden erst am Sonntagmorgen beim Abtrunk bekannt. Zwei lädierte Füße und ein verschwundener AHV sorgten für großes Aufsehen.

Erfreulich hingegen war, dass das Wetter größtenteils trocken blieb und der Grill auf Hochtouren lief. So konnten alle Familienmitglieder, ob groß oder klein, ihren Hunger stillen.

Große Freude machte uns auch unser lieber alter Herr Sussieck, der nach seiner Absage für das  gesamte Stiftungsfest, doch zu uns kommen konnte. Auch ihn haben wir satt bekommen.

Fazit: Für mich war mein erstes Stiftungsfest sehr schön, gut organisiert und auch von vielen Damen, Gästen und Bundesbrüdern hörte ich ausschließlich Positives.

Ich freue mich auf das nächste Jahr.